Festgeld – Das das bietet Ihnen das Festgeldkonto ✓

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Festgeld

Verbraucher, die heutzutage eine Geldanlage mit attraktiven Zinsen und einer hohen Sicherheit suchen, nutzen gern ein Festgeldkonto zur Vermögensbildung. Festgeld unterscheidet sich in seinen Eigenschaften erheblich von z.B. einem Girokonto, oder auch von Tagesgeld. Im Folgenden finden Sie einen sehr ausführlichen Ratgeber zum Thema Festgeldkonto.

Was bedeutet Festgeld?

Festgeld, oder im allgemeinen Sprachgebrauch auch gern Termingeld genannt, ist eine Anlageform, die Anlegern meist sehr attraktive Zinsen bietet. Der besondere Vorteil von Festgeld besteht darin, dass sich im Gegensatz zu einem Tagesgeldkonto der Zinssatz nicht ändert. Anleger können so wesentlich leichter einen Finanzplan aufstellen, da sie einen bestimmten Betrag für einen festgelegten Zeitraum verzinsen lassen können. Ähnlich wie bei einem Tagesgeldkonto kann auch das Festgeldkonto nicht für alltägliche Zahlungen wie z.B. das Girokonto genutzt werden. Dieses Konto dient ausschließlich zum Sparen. Eine wichtige Besonderheit des Festgeldkontos besteht darin, dass das angelegte Geld während der festgelegten Anlage-Laufzeit nicht verfügbar ist.

So funktioniert ein Festgeldkonto

Anleger, die auf der Suche nach einer Geldanlage sind, die attraktive Zinsen bietet, können von Festgeld profitieren, da das angelegte Geld keinen Zinsveränderungen unterliegt. Wird sich für eine Anlage in Festgeld entschieden, dann wird das Geld für eine bestimmte Laufzeit zu einem festgelegten Zinssatz bei der Bank angelegt. Selbst wenn sich der Zinssatz ändern sollte, dann hat das i.d.R. keinen Einfluss auf die Anlage. Eine wichtige Besonderheit von Festgeld besteht darin, dass das angelegte Geld dem Anleger nicht mehr zur freien Verfügung steht, da es für die entsprechende Laufzeit gebunden ist. Aus diesem Grund eignet sich Festgeld vor allem für Anleger, die sicher wissen, dass sie die angelegte Summe während dieser Laufzeit nicht benötigen.

Wenn Sie sich für eine Anlage in Festgeld entscheiden und ein Festgeldkonto benötigen, dann müssen Sie (wie auch bei einem Tagesgeldkonto) ein Referenzkonto bei der Eröffnung angeben, da das Geld nicht direkt auf das Konto eingezahlt werden kann. Verbraucher müssen daher die gewünschte Summe erst auf ihr Referenzkonto einzahlen (häufig wird dafür das bestehende Girokonto genutzt) um es dann auf ihr Festgeldkonto zu überweisen. Ebenso sind direkte Auszahlungen nicht möglich, da es sich bei dieser Geldanlage nicht um ein Zahlungskonto handelt. Möchten Sie Überweisungen tätigen um z.B. Rechnungen zu bezahlen, oder erwarten Sie Zahlungseingänge wie z.B. Gehalt, dann sollten Sie dafür Ihr Girokonto nutzen, da ein Festgeldkonto diese Vorgänge nicht ermöglicht.

Bevor das Festgeld Konto eröffnet wird, sollten Sie sich gründlich über die angebotenen Konditionen und Leistungen der Bank informieren, schließlich ist Ihre Geldanlage für die entsprechende Laufzeit gebunden, sodass Sie dieses nicht nutzen können um z.B. Rechnungen zu zahlen, oder einen Dispokredit zu tilgen. In der Regel bieten Direktbanken häufiger einen höheren Zinssatz bzw. bessere Konditionen als Hausbanken an, da diese keine Filialen vor Ort betreiben und so in einigen Bereichen sparen können. Von diesen Einsparungen der Direktbanken können Anleger meist profitieren, indem sie attraktive Angebote als bei Hausbanken erhalten.

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Vorteile von Festgeld

Diese Anlageform bietet einige Vorteile und Nachteile, die Verbraucher kennen sollten. Im Folgenden finden Sie einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Vorteile und Nachteile von Festgeld zusammen mit einer kurzen Erläuterung.

Fester Zinssatz
Einer der größten Vorteile eines Festgeldkontos lautet „Fester Zinssatz“. Da sich der Zinssatz theoretisch täglich ändern kann, fällt es Anlegern häufig schwer eine attraktive Geldanlage zur Vermögensbildung zu finden. Während diese Änderungen des Zinssatzes Tagesgeldanlagen betreffen, profitieren Anleger bei Festgeld von einem festen Zinssatz. Selbst wenn sich der Zinssatz im Laufe der Laufzeit ändern sollte, betrifft diese Änderungen nicht die Festgeld Anlage, da der Zinssatz bei Termingeld fest ist.

Attraktive Zinsen
Dadurch, dass auch die Banken dank der festgelegten Laufzeit über eine höhere Planungssicherheit als bei Tagesgeld verfügen, können diese Anlegern attraktivere Zinsen anbieten. Vor allem Direktbanken bieten Anlegern meist noch attraktive Festgeld-Angebote an, da diese in einigen Bereichen gegenüber Hausbanken von Einsparungen profitieren.

Sicherheit
Festgeld gehört mit zu den sichersten Geldanlagen überhaupt, da hier i.d.R. die gesetzliche Einlagensicherung greift. Wie die Sicherheit Ihrer Festgeldanlage im Detail aussieht, erfahren Sie bei dem Service Ihrer Bank.

Keine Gebühren
I.d.R. fallen bei Festgeldkonten keine Gebühren an, wie z.B. bei einem Girokonto.

Flexible Anlagezeiträume
Auch wenn das angelegte Geld für einen festgelegten Zeitraum gebunden ist, bedeutet das nicht, dass Anleger keinen Einfluss auf diese Laufzeit besitzen. Meist kann aus verschiedenen Anlagezeiträumen gewählt werden. Bei den meisten Banken können Anleger die höchsten Zinsen bzw. besten Konditionen erhalten, wenn sie ihr Geld für einen längeren Zeitraum bei dieser Bank anlegen.

Hohe Planungssicherheit
Dadurch, dass Festgeld keinen Zinsschwankungen unterliegt, besitzen Anleger eine hohe Planungssicherheit, da sie direkt errechnen können, wie viel Zinsen sie auf ihre Festgeldanlage erhalten werden.

Nachteile von Festgeld

Fester Zinssatz trotz langer Laufzeit
Auch wenn ein Vorteil von Festgeld „Fester Zinssatz“ lautet, bedeutet das nicht, dass es sich dabei immer um einen Vorteil handelt. Sollte sich der Zinssatz für den Anleger während der gewählten Laufzeit sehr positiv entwickeln, dann wird er von dieser positiven Entwicklung nicht profitieren können, da der Zinssatz während des Anlagezeitraums fest ist.

Keine Verfügbarkeit
Anleger, die sich z.B. ein neues Auto anschaffen möchten, können zwar mit der Festgeldanlage genügend Eigenkapital besitzen, dennoch können sie dieses nicht zur Finanzierung ihres neues Fahrzeugs nutzen, da dieses angelegte Geld gebunden ist. Auch bei finanziellen Engpässen kann über dieses Geld i.d.R. nicht verfügt werden, daher sollten sich Anleger genau überlegen, ob sie dieses Geld in dem Anlagezeitraum benötigen könnten.

Minimaleinlage
Einige Banken setzen bei der Eröffnung eines Festgeldkontos eine Minimalanlage voraus. Wenn Verbraucher diese Voraussetzung nicht erfüllen können, dann kann es sein, dass eine Anlage in Festgeld bei diesen Banken nicht möglich ist.

Festgeldvergleich
Bevor Sie sich für eine Bank entscheiden, sollten Sie erstmal einen ausführlichen Festgeldvergleich durchführen, schließen möchten Sie ja sicherlich, dass Ihr Geld nicht nur in besten Händen ist, sondern auch möglichst hohe Zinsen auf Ihre Geldanlage erhalten. Während Verbraucher in der Vergangenheit häufig noch mühsam Festgeld-Angebote per Hand vergleichen mussten, gibt es mittlerweile sehr praktische Online Festgeldvergleiche. Mit Hilfe dieser Festgeldrechner behalten Sie den Überblick und können so leichter entscheiden, bei welcher Bank Sie Ihr Geld anlegen möchten.

Wenn Sie einen Onlinevergleich nutzen, dann achten Sie dabei vor allem auf die Mindesteinlage, den Zinssatz, die Einlagensicherung und auch auf die Laufzeit. Häufig bieten Direktbanken sehr attraktive (Zusatz)Angebote an, die sie auch praktisch online miteinander vergleichen können. Der besondere Vorteil eines Onlinevergleichs liegt übrigens nicht nur in der Übersicht, sondern Sie erhalten auch häufig die Möglichkeit bequem online ein Festgeldkonto zu eröffnen. So können Sie mir nur wenigen Klicks den für Sie idealen Anbieter finden und bei diesem Ihr Geld für sich arbeiten lassen.

Unterschiede Festgeld und Tagesgeld
Viele Verbraucher mit Sparintentionen stehen häufig vor der Wahl, ob Sie Ihr Geld lieber in Festgeld, oder in Tagesgeld anlegen wollen. Bevor sich für eine Anlageform entschieden wird, ist es sehr wichtig, dass sich Anleger über die Unterschiede und Eigenschaften genauer informieren, schließlich bieten beide Geldanlagen z.T. unterschiedliche Leistungen und Konditionen an.

Die Gemeinsamkeiten
Festgeld und Tagesgeld haben einige Gemeinsamkeiten: Dazu gehören:

  • Meist keine Gebühren (z.B. Kontoführungsgebühren)
  • Kein Zahlungskonto (wie ein Girokonto)
  • Ist online vergleichbar
  • Kann online eröffnet werden
  • Gesetzliche Einlagensicherung
  • z.T. Minimaleinlage / Maximaleinlage
  • Höhere Zinsen als ein Girokonto
  • Zinssatz orientiert sich u.a. an Leitzins
  • Benötigen ein Referenzkonto (z.B. Girokonto)
  • z.T. attraktivere Angebote bei Direktbanken

Unterschiede
Letztendlich gibt es bei den beiden Geldanlagen zwei große Unterschiede, die Anleger beachten sollten. Hierbei handelt es sich um die Verfügbarkeit und um den Zinssatz. Während bei Tagesgeld das Geld von den Anlegern bei Bedarf wieder ausgezahlt werden kann (keine festen Laufzeiten), haben Verbraucher bei Festgeld nicht die Möglichkeit während der festgelegten Laufzeit über ihr Geld zu verfügen.

Was den Zinssatz anbelangt, so können Festgeldanleger mit einem festen Zinssatz planen. Auch wenn sich der Zinssatz während des Anlagezeitraums verändern sollte, ist die eigene Geldanlage davon nicht betroffen. Bei Tagesgeld hingehen kann sich die Verzinsung ändern, heißt der Zinssatz ist nicht für einen bestimmten Zeitraum fest.

Tagesgeld ist daher:
Flexibler, aber unterliegt Zinsveränderungen

Festgeld ist daher:
Nicht verfügbar, bietet aber einen festen Zinssatz

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