Zahnpflege – Besonders hilfreiche Tipps und Tricks

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Zahnpflege

Auch wenn die Zahnpflege und Mundhygiene sind für den Körper besonders wichtig sind, kommt diese häufig zu kurz. Ein stressiger Alltag und ungesundes Essen führen dazu, dass wichtige Grundregeln der Zahnpflege oft verbachlässigt werden. Damit es Ihnen zukünftig leichter fällt Karies und Paradontose vorzubeugen, finden Sie im Folgenden einen ausführlichen Ratgeber und praktische Tipps zum Thema Zahnpflege.

Tipps und Tricks für schönes Zähne

Nutzen Sie eine richtige Zahnbürste

Es gibt viele verschiedenen Formen von Zahnbürsten, darunter fallen manuelle und beispielsweise auch Elektrozahnbürsten. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass Sie eine Zahnbürste nutzen, die in der Lage ist auch die kleinsten Winkel und Zwischenräume Ihrer Zähne zu erreichen. Besonders die hinteren Backenzähne sind häufig schwer zu erreichen, sodass sich dort leichter Karies und Zahnstein bilden kann.

Nutzen Sie Zahnseide

Kleine Zwischenräume sorgen oft dafür, dass sich Essensreste zwischen diesen Spalten festsetzen, die im Laufe der Zeit die Zähne angreifen werden. Professionelle Zahnseide ermöglicht die Reinigung dieser Räume durch ihre sehr dünne und feine Struktur. Versuchen Sie die Zahnseide in Ihren Alltag zu integrieren. So können Sie sich zum Beispiel vornehmen jeden Abend vor dem Schlafen gehen nach dem Zähne putzen Ihre Zähne noch einmal mit Zahnseide zu pflegen.

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Putzen Sie regelmäßig Ihre Zähne

Zähneputzen gehört zu den wichtigsten Maßnahmen der Zahnpflege überhaupt, wenn es darum geht die Gesundheit der eigenen Zähne zu erhalten. Nur durch Zähne putzen können Sie dauerhaft die Gesundheit Ihrer Zähne schützen und eventuellen Krankheiten wie Karies und Paradontose vorbeugen. Auch wenn es häufig nicht leicht fällt regelmäßig die Zeit für die Zahnpflege zu finden, sollten Sie sich einen festen Rhythmus angewöhnen. Es hat sich rausgestellt, dass es morgens und abends mit am einfachsten ist die Zähne zu putzen, daher versuchen Sie diese geregelten Zeiten einzuhalten.

Kauen Sie zuckerfreie Kaugummis

Kaugummi kauen hat viele Vorteile. Nicht nur, dass der Speichelfluss aktiviert wird und so die Zähne besser gesäubert werden, sondern auch das Hungergefühl wird abgebaut. Studien zeigen zudem auch, dass Kaugummi kauen die Konzentration fördert. Wichtig ist nur, dass der Kaugummi zuckerfrei ist, damit der positive Effekt für die Zähne nicht durch den Zucker verringert wird. Viele Firmen werben auch damit, dass es bereits spezielle Zahnpflege-Kaugummis gibt, die die Gesundheit der Zähne wesentlich fördern. Aus diesem Grund lohnt es sich stets Kaugummis bei sich zu tragen, vor allem nach Speisen, die sehr zuckerhaltig waren.

Zähne aufhellen – Zahnbleaching

Zahnverfärbungen treten im Laufe der Jahre häufiger auf, vor allem durch den häufigen Konsum von Kaffee, schwarzem Tee und Zigaretten. Die Zähne verlieren ihr Weiß und werden teilweise nicht nur matt, sondern auch braun. Wenn Zähne putzen, Mundspülungen und Mundduschen nicht mehr helfen die Zähne wieder weiß zu färben, dann kann ein professionelles Zahnbleaching eine mögliche Alternative sein. Hier werden die Zähne professionell gebleicht und dadurch aufgehellt. Es gibt verschiedene Arten des Zahnbleachings, darunter fallen: Aufhellung einzelner Zähne, sogenanntes PowerBleaching, das HomeBleaching und das professionelle Zahnaufhellen beim Zahnarzt. Zur Zahnpflege gehört daher auch das Vermeiden von Zähne färbenden Inhaltsstoffen.

Weiße Zähne durch eine professionelle Zahnreinigung

1-2x im Jahr sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen und sich bei diesem die Zähne professionell reinigen lassen. Diese Reinigung ist zwar meist mit Kosten verbunden, jedoch können Sie mit dieser in der Regel zukünftige Kosten z.B. für Zahnimplantate sparen, indem Ihre Zähne regelmäßig professionell gereinigt werden.

Nutzen Sie eine Munddusche

Mundduschen helfen an die Bereiche zu kommen, an denen die Zahnbürste versagt. Ein Zähne schonender Wasserstrahl sorgt dafür, dass Essensreste und beispielsweise auch Zuckerablagerungen auch an schwierigsten Stellen entfernt werden. Eine Munddusche ist zwar kein Ersatz für eine Zahnbürste, aber ein sehr hilfreiches Utensil bei der täglichen Zahnpflege.

Meiden Sie Zucker

Eine bewusste Ernährung ist nicht nur für die Gesundheit Ihrer Zähne essentiell sondern Ihr gesamter Körper wird von dieser profitieren. Besonders zuckerhaltige Getränke (wie z.B. Energy Drinks) und zuckerhaltiges Essen greifen die Zähne an, daher sollten Sie bewusst auf zuviel Zucker verzichten. Sollten Sie nicht auf eine zuckerhaltige Ernährung verzichten können, dann sollten Sie zumindest darauf achten, dass Sie Ihre Zähne nach dem Verzehr besonders pflegen, sodass der Zucker die Zähne nicht schädigen kann.

Stärken Sie Ihre Zähne mit Flourid

Da Flouride sich selbst in den Zahnschmelz einlagern, können diese bei Demineralisierung durch Säure zugleich dafür sorgen, dass es zu einer Remineralisierung der Zähne kommt. Der Zahnschmelz wird so wieder gestärkt und die Zähne werden durch diese Maßnahme wieder geschützt.

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Zahnpflege – Häufige Fragen

In diesem Bereich finden Sie Fragen, die im Bereich der Zahnpflege besonders häufig auftauchen. Hier findet man beispielsweise Antworten zum Thema Zähneputzen, welche Artikel sich dazu besonders eignen, worauf man achten sollte und alles, was sonst noch so auftaucht.

Wie lange sollte man seine Zähne putzen?

Generell spricht man häufig von 3 Minuten, da diese Zeit ausreichen sollte die eigenen Zähne vollständig von Essenresten und eventuellen Ablagerungen zu säubern. Hierbei handelt es sich allerdings natürlich um einen Richtwert. Wenn Sie 5 Minuten benötigen um Ihre Zähne ausreichend zu pflegen, dann sollten Sie stets 5 Minuten Ihre Zähne putzen. Wichtig ist, dass das diese vollständig sauber sind. Nehmen Sie sich daher die Zeit die Sie für ein optimales Ergebnis benötigen.

Wie häufig sollte ich meine Zähne putzen?

Einmal am Tag langt in der Regel nicht aus, schließlich werden die Zähne täglich und regelmäßig belastet. Wichtig ist, dass man die Zähne vor der Nachruhe putzt, damit sich in dieser Zeit die Zähne “erholen” können und z.B. zahnverfärbende Inhaltsstoffe auf die Zähne einwirken können. Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Zähne auch nachmittags putzen zu können, dann sollten Sie diese Möglichkeit ebenfalls wahrnehmen. 2x am Tag sollten die Zähne schon vollständig gereinigt werden.

Wie putze ich die Zähne richtig?

Wichtig ist, dass die Zähne nicht horizontal geputzt werden, sondern vom Zahnfleisch zu den Zähnen. Dieser Vorgang schont die Zähne. Zudem sollten Sie nicht zuviel Druck mit der Zahnbürste aufbauen, damit die Zähne und das Zahnfleisch während der Zahnpflege nicht verletzt werden. Wenn Sie Ihre Zähne nicht nur mit einer Zahnbürste pflegen wollen, so können Sie zusätzlich auf z.B. eine Munddusche, Mundspülungen und Zahnseide zurückgreifen.

Welche Zahnbürste ist die beste?

Diese Frage kann man nur generell beantworten, da es mittlerweile viele verschiedene Modelle gibt, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Heutzutage können Sie Ihre Zähne elektronisch putzen lassen, oder auch mit Hilfe von Ultraschall. Die beste Zahnbürste ist i.d.R. die, die Ihnen am Besten bei der Zahnpflege hilft und mit der Sie die besten Ergebnisse erzielen.

Ich habe eine Kurzkopfzahnbürste. Wann muss ich diese erneuern?

Auch wenn eine Zahnbürste gut gepflegt wird, muss sie irgendwann ersetzt werden, da die sich Borsten abnutzen und somit eine professionelle Zahnpflege nicht mehr gewährleistet ist. Es gibt einige Modelle, bei denen der Griff wiederverwendet werden kann und nur der Bürstenkopf ersetzt werden muss. Ist ein Wechsel bei der eigenen Zahnbürste nicht möglich, dann sollten Sie diese nach 8-12 Wochen wechseln. Wurde die Zahnbürste zu sehr beansprucht, dann sollten Sie diese natürlich früher erneuern, damit Sie weiterhin optimal Ergebnisse erzielen und Ihre Zähne auch wirklich gründlich sauber werden. Die üblichen Indizien, dass Ihre Zahnbürste erneuert werden muss, lauten: Abgenutzte Borsten und eine spürbare Verringerung der Borstenanzahl.

Wie helle ich meine Zähne auf?

Bevor Sie mit dem Gedanken spielen die eigenen Zähne aufhellen zu wollen, sollten Sie sich am Besten erst einmal genau informieren, welche Inhaltsstoffe zu Zahnverfärbungen führen können, sodass Sie dafür sorgen, dass sich Ihre Zähne im Laufe der Zeit nicht noch weiter verfärben werden. Wenn sich die Zähne aufgrund von Farbstoffen erst einmal verfärbt haben, dann gibt es die Möglichkeit die Zähne wieder aufhellen zu lassen. Ein professionelles Zahnbleaching gehört zu den häufigsten Möglichkeiten die Zähne wieder in Ihrem Weiß erstrahlen zu lassen.

Wie teuer ist es Zähne zu bleichen?

Da die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für ein Zahnbleaching nicht übernimmt, ist dieser kosmetische Eingriff i.d.R. nicht günstig. Wenn Sie Ihre Zähne aufhellen lassen möchten, dann können die Kosten mehrere hundert Euro betragen. Die Kosten pro Zahn belaufen sich im Durchschnitt auf 30-70 Euro pro Zahn. Auch wenn es mittlerweile einige Produkte auf dem Markt gibt, die versprechen das natürliche Weiß der Zähne wiederherzustellen, sollten Sie stets auf die Qualität dieser Produkte achten. Vor allem beim bleichen der Zähne kann eine falsche Anwendung dazu führen, dass Ihre Zähne zukünftig sehr empfindlich werden, da die Zahnhälse bei dem Vorgang geschädigt werden. Wenn Sie sich für ein Zahnbleaching entscheiden, dann sollten Sie dieses bei von einem Zahnarzt durchführen lassen.

Ist eine Zahncreme wirklich so von Bedeutung?

Ja! Auf jeden Fall sollten die Zähne mit einer hochwertigen Zahncreme gereinigt werden, die am Besten auch noch Flourid enthält, denn diese sorgt nicht nur für einen frischen Atem, sondern verhindert zudem auch die Bildung von beispielsweise Karies. Zudem verbessert diese die Reinigung der Zähne spürbar. Nach dem Zähneputzen sollte die Zahncreme nicht auf den Zähnen bleiben, daher sollten Sie Ihren Mund gründlich mit Wasser ausspülen.

Warum lohnt es sich Kaugummi zu kauen? Was sollte man beim Kaugummi beachten?

Da beim Kaugummi kauen der Speichelfluss angeregt wird, lohnt es sich Kaugummi zu kauen, sofern dieser frei von Zucker ist. Der Speichel spült ein wenig die Zähne und verhärtet diese. Aus diesem Grund ist es ratsam stets eine Packung Kaugummi in der Tasche mit sich zu tragen, vor allem wenn man mal keine Zeit haben sollte die Zähne intensiv zu putzen, oder sich generell um die Zahnpflege zu kümmern.

Zahnpflege – Häufige Mythen und Irrtümer

Im Folgenden finden Sie beliebte „Mythen und Irrtümer zum Thema Zahnpflege. Einige Gerüchte sprechen sich schnell rum und bleiben lange in Erinnerung, dabei handelt es sich fälschlicherweise nicht um Tatsachen, sondern lediglich um Mythen und Irrtümer. Auch in der Zahnpflege halten sich einige davon recht standhaft, daher ist es wichtig, dass Sie sich näher mit diesem Thema befassen, vor allem wenn Sie zukünftig Ihre Zahnpflege verbessern möchten.

Mythen und Irrtümer der Zahnpflege im Überblick

  • Zucker greift den Zahnschmelz an
  • Gleich nach dem Essen Zähne putzen
  • Kaugummi kauen ersetzt die Zahnbürste
  • Je intensiver man mit der Zahnbürste aufdrückt umso besser
  • Obst ersetzt die Zahnbürste
  • Jede Zahnbürste ist gleich gut
  • Je härter die Borsten der Zahnbürste umso besser
  • Mundspülungen ersetzen die Zahnbürste
  • Zahnbeschaffenheit ist ausschließlich abhängig von den Genen
  • Flüssigkeiten verfärben keine Zähne
  • Weiße Zähne sind automatisch gesunde Zähne
  • Mundduschen ist auch Zähne putzen
  • Zuckerfreies Essen und Trinken schadet automatisch nicht den Zähnen
  • Milchzähne haben keinen Einfluss auf die nächste Generation Zähne
  • Je länge man die Zähen putzt, desto besser
  • Zahnbürsten muss man nicht so häufig wechseln

Zucker greift den Zahnschmelz an

Selbstverständlich assoziiert man Zucker in Bezug auf Zähne als einen negativen Begriff. In der Tat schadet Zucker bzw. zuckerhaltige Speisen den Zähnen, was aber nicht bedeutet, dass der Zucker die Zähne bzw. den Zahnschmelz direkt angreift. Bakterien, die sich in den Zwischenräumen der Zähne befinden, werden durch den Zucker genährt. Diese genährten Bakterien können dann später beispielsweise Karies verursachen. Somit ist nicht Zucker der Verursacher von z.B. Karies, sondern lediglich ein Unterstützer der bereits vorhandenen Bakterien. Daher sollte man stets dafür sorgen, dass sich diese Bakterien gar nicht an den Zähnen ablagern können. Eine Zahnbürste, Mundduschen und auch Zahnseide können dabei helfen.

Gleich nach dem Essen sollte man Zähne putzen

Oft hört man, dass man gleich nach dem Essen die Zähne putzen sollte, doch ist das wirklich von Vorteil? Eher nicht, denn verfrühtes Zähneputzen kann sich sogar sehr negativ auf die Zähne auswirken. Es gibt einige Speisen, die besonders viel Säure enthalten, so zum Beispiel auch Obst und Getränke wie Wein. Diese Säuren sorgen dafür, dass der Zahnschmelz für einen kurzen Zeitraum erweicht. Putzen Sie jetzt intensiv die Zähne, dann schädigen Sie so den Zahnschmelz. Wenn es nur darum geht die Essenreste aus dem Mund zu entfernen, dann kann man nach dem Essen Zahnseide benutzen um die Zwischenräume zu säubern. Auch kann man den Mund mit Wasser ausspülen. Möchte man dennoch gern die Zähne putzen, dann empfiehlt es sich mindestens eine halbe Stunde zu warten, damit sich die Zahnpflege nicht negativ auf die Gesundheit der Zähne auswirken kann.

Kaugummi kauen ist ein Ersatz für die Zahnbürste

Kaugummi kauen kann keineswegs die Zahnbürste bzw. die intensive Zahnpflege ersetzen. Wenn Sie gern Kaugummi kauen, dann entscheiden Sie sich am Besten für einen zuckerfreien Kaugummi und das auch nur um die Zahnpflege zu ergänzen. Ein Kaugummi sorgt für einen frischen Atem und hilft dabei die Zähne von kleinen Essensresten zu befreien, dennoch ersetzt dieser keineswegs das tägliche Zähneputzen.

Intensives Zähneputzen ist besser

Auch hierbei handelt es sich um einen weitverbreiteten Mythos, dass ein intensives Aufdrücken mit der Zahnbürste gut für die Reinigung der Zähne ist. Natürlich sollte man die Borsten der Bürste schon auf den Zahn „drücken“, allerdings nur um einen reinigen Kontakt herzustellen. Hier handelt es sich schließlich nicht wie bei Gegenständen um hartnäckigen Schmutz, den man nur mit viel Druck entfernen kann, sondern lediglich um Beläge und Bakterien. Zu intensives Aufdrücken der Zahnbürste kann sich sogar sehr negativ auf die Zähne und das Zahnfleisch auswirken, da so das Zahnfleisch und auch der Zahnschmelz beschädigt werden können.

Obst ersetzt die Zahnbürste

Der Genuss von Obst verändert den pH-Wert des Speichels, der mit für die Zähne verantwortlich ist, da das Obst Säuren enthält. Zudem sorgt der darin enthaltene Fruchtzucker dafür, dass Bakterien genährt werden, die dann den Zahn angreifen können. Daher kann man nur bedingt davon sprechen, dass Obst für die Zahnpflege geeignet ist.

Jede Zahnbürste ist gleich gut

Zahnbürsten werden stetig weiterentwickelt, damit diese optimal die Zähne reinigen können. Für die professionelle Zahnpflege gibt es mittlerweile viele verschiedene Modelle. Jede Zahnbürste hat Vorteile und Nachteile, allerdings kann es sein, dass die älteren Modelle nicht auf dem „neuesten Stand“ sind. Neuere Modelle, bei denen die Anordnung der Borsten und die Länge der Borsten optimiert wurden, sind häufig von Vorteil, da diese besser die Zwischenräume der Zähne erreichen können.

Je härter die Borsten der Zahnbürste umso besser

Die Härte der Borsten ist kein Indiz dafür, ob man die Zahnbürste noch nutzen kann und um zu definieren, ob es sich bei der Zahnbürste um eine gute handelt. Wenn die Borsten bereits hart und steif geworden sind (durch z.B. längeren Gebrauch), dann können diese beim Putzvorgang den Zahnschmelz und auch das Zahnfleisch schädigen. Daher stimmt die Aussage nicht.

Mundspülungen ersetzen die Zahnbürste

Mundspülungen sind eine gute Ergänzung zur Zahnpflege, da man mit einer Mundspülung den Zähnen wichtige Mineralien zur Verfügung stellen kann. Ein weiterer positiver Effekt ist der frische Atem. Allerdings kann man nicht behaupten, dass die Zähne ausschließlich durch eine Mundspülung gereinigt werden können, daher sollte Sie Ihre Zähne vorher immer gründlich putzen und pflegen.

Zahnbeschaffenheit ist ausschließlich abhängig von den Genen

Die eigenen Gene spielen durchaus eine Rolle bei dem Aufbau der Zähne, allerdings kann man nicht ausschließlich eventuelle Schädigungen der Zähne auf die Gene zurückführen. Eine korrekte und richtige Zahnpflege ist essentiell für die Gesundheit der Zähne und da diese jedem selbst überlassen ist, kann man keine allgemeine Aussage treffen, dass die Zahnbeschaffenheit ausschließlich von den Genen abhängig ist.

Flüssigkeiten verfärben keine Zähne

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Zähne nicht mehr so weiß sind wie früher, dann sollten Sie Ihre Ernährung überdenken. Flüssigkeiten wie Tee und Kaffee enthalten Stoffe, die sich in den Zähnen ablagern und die diese somit verfärben können. Aus diesem Grund kann man festhalten, dass Flüssigkeiten durchaus Einfluss auf das Weiß der Zähne haben.

Weiße Zähne sind automatisch gesunde Zähne

Diese Aussage ist sehr problematisch, weil diese ein gängiger Gedankengang ist. Zähne, die krank sind, werden meist mit Verfärbungen und sichtbaren Schädigungen assoziiert. Nur weil schlechte Zähne sichtbar sind, kann man jedoch nicht behaupten, dass gesunde Zähne ebenfalls sichtbar sind. Zähne können beispielsweise nach dem Bleachingvorgang beschädigter sein als vorher, da der Zahnschmelz angegriffen wurde, optisch allerdings (aufgrund Ihres Weiß) trotzdem einen sehr gesunden Eindruck hinterlassen. Weiße Zähne sind daher lediglich ein Indiz für gesunde Zähne, keinesfalls aber ein wesentliches Merkmal, welches genutzt werden sollte um die Qualität der eigenen Zahnpflege zu definieren.

Mundduschen ist auch Zähne putzen

Eine Reinigung mit der Munddusche kann kein Zähneputzen ersetzen, dennoch aber positiv ergänzen. Da bei der Munddusche keine Zahncreme genutzt wird, werden den Zähnen wichtige Mineralien vorenthalten, die zum Beispiel den Zahnschmelz aufbauen und schützen. Nutzen Sie daher am Besten eine Munddusche um die eigene Zahnpflege noch zu ergänzen und die Gesundheit Ihrer Zähne zu schützen.

Milchzähne haben keinen Einfluss auf die nächste Generation Zähne

Nur weil diese Zähne ausfallen bedeutet es nicht, dass man diese weniger pflegen sollte als die kommende Generation. Die Qualität der Milchzähne hat unter anderem Einfluss auf die folgenden Zähne, daher sollte man diese ebenfalls bestmöglich pflegen.

Je länge man die Zähen putzt, desto besser

Diese Aussage ist auch nur bedingt korrekt. Die Länge ist nicht allein ausschlaggebend für die Sauberkeit der Zähne. Es kommt auf die Art und Weise der Zahnpflege an, daher sollte man zwar festhalten, dass man mindestens drei Minuten die eigenen Zähne putzen sollte, die Aussage „je länger man die Zähne putzt desto besser“ kann man nicht ohne Erklärung stehen lassen. Nur weil man die Zähne lange putzt, werden diese damit nicht automatisch sauberer, allerdings wird so die Chance erhöht, dass auch wirklich alle Essenreste und Ablagerungen entfernt werden.

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